Produkte

Aufgrund der gesicherten Produktion können wir eine Vielzahl unserer Produkte glutenfrei und lactosefrei herstellen.
In unserer Artikelübersicht sind die glutenfreien und die lactosefreien Artikel gekennzeichnet. Über unseren Onlineshop können sie ein Teil unseres Sortimentes bestellen.

Zur besseren Übersicht verwenden wir folgende Symbole.

glutenfrei glutenfreies Produkt

laktosefrei lactosefreies Produkt

Produkt kann online bestellt werden

Informationen für Allergiker

Glutenunverträglichkeit

Bei normaler Verdauung ist Gluten ungefährlich, aber bei (genetisch bedingt) glutenempfindlichen Menschen wird die Dünndarmschleimhaut geschädigt, so dass keine normale Verdauung mehr möglich ist. Typische Anzeichen für eine Glutenunverträglichkeit (Fachausdruck: Zöliakie, einheimische Sprue oder glutensensitive Enteropathie) sind Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, chronischer Durchfall und eine Gedeihstörung bei Kindern.

Der Verdacht kann mittels eines Antikörpertests erhärtet werden. Die Diagnose muss durch eine Dünndarmbiopsie bestätigt werden. In Mitteleuropa wird die Erkrankungshäufigkeit (Prävalenz) auf 1:500 bis sogar 1:100 Menschen geschätzt. Die bisher einzig mögliche Therapie ist eine lebenslang einzuhaltende Diät, bei der auf glutenhaltige Lebensmittel verzichtet wird. Bei vollständigem Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel (glutenfreie Diät/Gfcf-Ernährung) bilden sich die Symptome nach einiger Zeit zurück. Weiterhin wurden verschiedene Abschnitte des Glutens (ebenso wie auch des Kaseins, eines Milcheiweißes) identifiziert, die eine opioidartige Wirkung entfalten. Diese Peptide werden Exorphine genannt.

Ob sie tatsächlich auch klinische, also krankmachende Bedeutung haben, ist aber unklar. Betroffene können sich bei der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft über ein Leben mit dieser „unsichtbaren“ Behinderung im Alltag informieren.

 

 

Lactoseunverträglichkeit:

Bei Laktoseintoleranz gelangen nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten größere Mengen Milchzucker, die eigentlich im Dünndarm verarbeitet werden sollten, in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff fermentiert. In der Folge kommt es vor allem zu charakteristisch riechenden Darmwinden und Blähungen, Bauchdrücken bis -krämpfen, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch zu spontanen Durchfällen. Die Symptome nehmen mit der Menge der konsumierten Laktose zu.

Bei angeborener absoluter Laktoseintoleranz sind die Symptome bedeutend schwerer als bei der 'natürlichen' mit dem Alter zunehmenden Form.

Andauernde schwere Durchfälle bedeuten eine Reizung der Darmschleimhaut und können außerdem zu einer Störung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen führen, ggf. sogar zu vermehrten Infektionen. Längerfristig kann es zu einer Schädigung des Dünndarms kommen (Verkümmerung der Dünndarmzotten). Dadurch vermindert sich dann auch die Aufnahme von Nahrungsmitteln insgesamt.